Freunde im Gesräch

Welche Therapiemethode für welche Erkrankung?

Es gibt verschiedene Therapierichtungen. Je nach Erkrankung und auch je nach Individuum passt die eine oder andere Richtung besser.

Welche Therapierichtungen gibt es?

Historisch bedingt gibt es eine Vielzahl von Therapierichtungen. Unten stehende Tabelle gibt Ihnen einen groben Überblick zu den wichtigsten Richtungen. Die einzelnen Richtungen unterteilen sich weiter in verschiedene Methoden, so ist beispielsweise die Psychoanalyse eine Methode der tiefenpsychologischen Richtung und die Personenzentrierte Psychotherapie gehört zur Humanistischen Richtung.

Viele psychotherapeutische Fachpersonen sind in mehr als einer Methode ausgebildet. Wenn es Sie interessiert, können Sie in einem Erstgespräch Ihre psychotherapeutische Fachperson über ihre Methode berichten lassen und mit ihr darüber sprechen, ob und warum die Methode zu Ihnen passt.

Welche Therapie eignet sich wozu?

Welche Therapie für welches Problem die richtige ist, lässt sich nicht pauschal beantworten, denn die Wirkung hängt nicht nur von der Methode ab, sondern beispielsweise auch ganz entscheidend davon, dass die Beziehung zwischen psychotherapeutischer Fachperson und erkrankter Person stimmt. Bei der Wahl einer Therapeutin/eines Therapeuten ist daher manchmal weniger die Methode entscheidend, als dass Sie sich akzeptiert und wohl fühlen. Siehe auch: Kompetente Fachpersonen finden. Auch die Form der Therapie spielt eine Rolle. Mehr darüber erfahren Sie unter „Wie und wo finden Therapien statt“.

Aus der Forschung lassen sich heute folgende Eckpunkte ableiten:

  • Wer konkrete Probleme bewältigen möchte und etwas an der gegenwärtigen Situation ändern möchte, wählt eine kognitive Verhaltenstherapie oder eine systemische Richtung.
  • Wer eine vertiefte Auseinandersetzung mit seiner Persönlichkeit sucht und den tieferliegenden Ursachen seiner Probleme auf die Spur kommen möchte, wählt eine tiefenpsychologische oder humanistische Richtung. 
  • Für Personen mit Paar- oder Familienproblemen eignet sich eine Systemorientierte Therapie. 
  • Bei Angststörungen, Zwangsstörungen oder Depressionen eignet sich eine kognitive Verhaltenstherapie.

Quellen:
Beobachter Ratgeber „Gesund werden mit Psychotherapie. So finden Sie Hilfe“ von Isabelle Meier und Koni Rohner.
Kantonalverband der Zürcher Psychologinnen und Psychologen (Hrsg.) (2002). Psychologie und Psychotherapie im Kanton Zürich. Ein Wegweiser.

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