Wald final

Was Familien stärkt

Psychische Probleme kommen in den «besten» Familien vor. Ob ein Kind, die Mutter oder der Vater erkrankt – betroffen ist immer die ganze Familie. Die Erkrankung eines Familienmitglieds ist eine grosse Herausforderung für alle, oftmals auch eine Überforderung. Es ist darum zentral, dass in der Behandlung auch die Situation der ganzen Familie berücksichtigt wird und alle Unterstützung erhalten: Mütter, Väter, weitere Bezugspersonen und – nicht zuletzt – die Kinder.

Einen Umgang finden.

Häufig, aber nicht immer können psychische Auffälligkeiten vollständig überwunden werden. In jedem Fall ist es wichtig, dass die Betroffenen und ihre Familien lernen, mit den Herausforderungen, die eine Erkrankung mit sich bringt, zurechtzukommen. Die einzelnen Familienmitglieder können auf diesem Weg durch Fachpersonen, Verwandte, Freundinnen, Nachbarn und weitere Menschen, welchen sie vertrauen, Unterstützung erfahren. Ziel ist es, herauszufinden, wie der Alltag gestaltet werden kann, damit es dem ganzen Familiensystem – Mutter, Vater, Kinder – wieder besser geht.

Gute soziale Beziehungen schützen.

Stabile, verlässliche und unterstützende Beziehungen inner- und ausserhalb der Familie sind ein wichtiger Schutzfaktor für Kinder und Erwachsene. Es ist zentral, dass soziale Kontakte und vertrauensvolle Beziehungen zu Menschen ausserhalb der Familie aufgebaut und gepflegt werden. Familien, die gut vernetzt sind und es gewohnt sind, gegenüber Dritten über Schwierigkeiten und Herausforderungen zu sprechen, können auch im Fall einer Krise von ihrem Umfeld eher aufgefangen und unterstützt werden.

Ein Gespräch als erster Schritt.

Über psychische Erkrankungen zu sprechen – oder einfach auch über Probleme, Ängste und Unsicherheiten, ist der erste Schritt zur Verbesserung einer belastenden Situation. Psychische Probleme von Kindern und Erwachsenen gehen selten von alleine vorbei. Deshalb sind Grosseltern, Göttis, Tanten, Nachbarn, Freundinnen, Sporttrainer, Jugendarbeitende, Arbeitskolleginnen oder Lehrpersonen gefordert: Sie alle können einen wichtigen Beitrag leisten, wenn ein Mensch psychisch erkrankt und das Familiensystem deshalb aus dem Gleichgewicht gerät.

Weitere Informationen

Nachfolgend finden Sie eine Zusammenstellung von Literatur, Medien und Links zum downloaden: 
Literatur, Medien und Links für Eltern und Angehörige (PDF)

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