Paar im Restaurant

Psychische Erkrankungen sind häufig.

Genau wie körperliche Krankheiten, gehören psychische Krankheiten zum Leben und können alle treffen. Jeder zweite Mensch in der Schweiz leidet im Laufe seines Lebens einmal an einer psychischen Erkrankung. Nahezu jede Person kommt daher in der Familie, im Arbeits- oder Freizeitumfeld in Kontakt mit psychischen Erkrankungen. Diese sind aber zum Glück meist recht gut heilbar, besonders wenn die Behandlung frühzeitig begonnen wird.

Haben psychische Erkrankungen zugenommen?

Auch wenn die Medien teilweise den Eindruck erwecken, dass sich psychische Erkrankungen stark häufen oder ein neues Phänomen sind: Psychische Erkrankungen hat es schon immer gegeben. Die Zahl an Behandlungen von Stress- und Angsterkrankungen sowie leichten bis mittelgradigen Depressionen hat in den letzten Jahren tatsächlich zugenommen. Dabei ist unklar, inwieweit es sich tatsächlich um eine Zunahme der Erkrankungen handelt, da früher die Krankheiten häufig nicht erkannt und deshalb nicht behandelt wurden.

Schwere psychische Krankheiten sind nach wie vor relativ selten. Als schwere psychische Erkrankungen gelten Schizophrenien, bipolare Erkrankungen, schwere Depressionen und gewisse Persönlichkeitsstörungen wie die Borderline-Persönlichkeitsstörung. Bei diesen Erkrankungen ist die leichte Zunahme der Fallzahlen hauptsächlich der gesteigerten Lebenserwartung zuzuschreiben.

Quelle: Beobachter Ratgeber „Ganz normal anders“ von Thomas Ihde-Scholl

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